Nach der Betrachtung der Mobilitätspositionen in den Wahlprogrammen der ersten Parteien ist es nun interessant, die Positionen der BBB und der Partei für die Tiere genauer zu untersuchen. Wie stehen sie zu Nachhaltigkeit und mehr oder weniger Autofahren? Was streben sie an, und was wollen sie bekämpfen?
Letzte Woche haben wir die Mobilitätspositionen von PvdA, GroenLinks, CDA, VVD und SP vorgestellt. In diesem Artikel untersuchen wir die Positionen zweier weiterer Parteien.
BBB
Caroline van der Plas und das BBB fordern als Erstes die Wiedereinführung des Tempolimits von 130 km/h. Das BBB ist der Ansicht, dass der Unterschied bei den Emissionen seit der Einführung des Tempolimits von 100 km/h tagsüber zu gering ist, um eine Durchsetzung zu rechtfertigen. Auf ruhigen Autobahnen mit geringer Lärmbelastung könnte das Tempolimit wieder auf 130 km/h angehoben werden.
Sollte dies Realität werden, müssen die CO₂-Emissionen auf anderem Wege reduziert werden. Das BBB wünscht sich, dass dies künftig auch in den Innenstädten geschieht. Derzeit ist das Parken in den Niederlanden in jeder Stadt unterschiedlich geregelt. Es gibt Unterschiede sowohl bei den Richtlinien als auch bei den Preisen. Auch dies möchte das BBB ändern. Das BBB plädiert für eine einheitliche nationale Regelung. Es bedarf eines besseren Verhältnisses zwischen Besuchern und Parkausweisinhabern.
Wie die anderen Beteiligten hat auch das BBB ein Mitspracherecht bei der Straßenbenutzungsgebühr. Das BBB ist diesbezüglich ganz klar und lehnt sie ab! Der Hauptgrund dafür ist, dass sie für Menschen außerhalb der Großstädte unfair ist, da ihnen weniger alternative Verkehrsmittel zur Verfügung stehen.
Party für die Tiere
Wenn es nach der Partei für die Tiere geht, wird sich vieles ändern. Der Autoverkehr soll reduziert und der öffentliche Nahverkehr sowie Carsharing gefördert werden. Am liebsten würden sie SUVs verbieten oder so teuer wie möglich machen, da sie diese für unnötig groß halten. Nicht jeder muss elektrisch fahren, aber der Fokus sollte auf der Größe und den Emissionen dieser Fahrzeuge liegen.
Dann wäre da noch die Straßenbenutzungsgebühr: Während das Better Business Bureau (BBB) gegen die Straßenbenutzungsgebühr war, befürwortet die Tierschutzorganisation Party for the Animals sie. Je mehr Kilometer man fährt, desto mehr muss man bezahlen – und Ausnahmen gibt es nicht.
Die Partei für die Tiere fordert eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf allen Autobahnen. Sie ist außerdem der Ansicht, dass jedes Auto für eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h ausgelegt sein sollte. Jede höhere Geschwindigkeit hält sie für unnötig. Darüber hinaus sollen mehr Durchschnittsgeschwindigkeitskontrollen, mehr autofreie Zonen in den Innenstädten und eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften auf 30 km/h eingeführt werden. Schließlich wendet sich die Partei für die Tiere gegen die aktuellen Pläne zum Ausbau der Autobahnen, da dieser das Autofahren nur noch attraktiver machen würde.
Kilometererfassung für Pay-as-you-go?
Ab 2030 wird die Straßenbenutzungsgebühr eingeführt. Dies wurde im Koalitionsvertrag vereinbart. Die feste Gebühr für den Fahrzeugbesitz entfällt, und die Gebühren werden pro gefahrenem Kilometer erhoben. Möchten Sie Ihre gefahrenen Kilometer einfach im Blick behalten ? Mit der Kilometererfassung von TrackJack vermeiden Sie Streitigkeiten und haben stets eine übersichtliche Darstellung Ihrer Kilometer.
Quelle: autoblog.nl